Januar 2026 – Das Netzwerk Familienbildung im Landesfamilienrat hat seine Erwartungen an die künftige Landesregierung formuliert. In dem Papier sind Kernaussagen der Familienförderstrategie des Landes konkretisiert und Anforderungen aus der Praxis formuliert.
Die Forderungen reichen von einer verlässlichen Infrastrukturförderung über sozialräumliche Planung und bessere Sichtbarkeit von Angeboten bis hin zu Qualifizierung, Vernetzung und Familienerholung als Entlastungsangebot. Die Aussagen nehmen dabei jeweils Bezug auf die Maßnahmen des Strategiepapiers „Familienförderung in Baden-Württemberg" des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom November 2024.
Damit stellen die Verbände und Organisationen im Netzwerk Familienbildung – darunter auch das Mütterforum – klar, dass eine nachhaltige Familienförderung klare Zuständigkeiten, stabile Strukturen und ausreichende Ressourcen braucht, sowohl auf Landes- wie auch auf kommunaler Ebene. Das Papier liefert damit wichtige fachliche Anknüpfungspunkte für Politik, Verwaltung und Träger.
Im Rahmen der Familienförderstrategie hat das Mütterforum wie auch die anderen Familienverbände oft angemerkt, wie wenig nachhaltig Projektförderungen ohne nachhaltige strukturelle Verankerung ist. Resiliente Strukturen brauche auf allen Ebenen auch finanzielle und personelle Ausstattung. Familien brauchen die Sicherheit, dass auch in einem Jahr noch eine Anlauf- und Austauschstelle für sie bereit steht.
Die von einer Arbeitsgruppe des Netzwerks entwickelten Formulierungen im folgenden Papier sollen bei der Argumentation in Gesprächen mit Kandidierenden und Amtsträger:innen helfen und ein Verständnis bei Gremien und politischen Wahlkämpfern für die Situation der Familienverbände schaffen.
Konkretisierungen zur Familienförderstrategie
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